Planung
Objektbezogenes Erdungskonzept und Anschlussplanung.
Eine zuverlässige Erdungsanlage ist die Grundlage für elektrische Sicherheit, Potentialausgleich und Blitzschutz. Wir planen, errichten, messen und dokumentieren Anlagen für Neubau und Bestand.
Eine Erdungsanlage schafft definierte elektrische Verbindungen zum Erdreich, unterstützt Schutzmaßnahmen der Elektroinstallation und bildet die Grundlage für Potentialausgleich und Blitzschutz.
Sie sollte nicht erst während der Bauausführung improvisiert werden. Frühzeitige Planung berücksichtigt Anschlussstellen, Leitungswege und spätere technische Anlagen von Anfang an.
Wir entwickeln die passende Lösung auf Grundlage von Gebäude, Nutzung, Bauweise und technischer Ausstattung.
Objektbezogenes Erdungskonzept und Anschlussplanung.
Integration in geeignete Fundament- und Baukonstruktionen.
Erdung außerhalb des Gebäudes bei entsprechenden baulichen Anforderungen.
Vertikale Erdung für Bestand, Ergänzung und besondere Standorte.
Erdungspunkte für Potentialausgleich, Blitzschutz und Technik.
Überprüfung und nachvollziehbare Dokumentation der Ausführung.
Welche Form sinnvoll ist, hängt vom Gebäude, der Abdichtung, der Nutzung und den örtlichen Anforderungen ab.
Wird in die Fundamentkonstruktion integriert und bereits während des Rohbaus geschaffen.
Wird außerhalb des Gebäudes im Erdreich verlegt und ist bei bestimmten Bauweisen erforderlich.
Wird vertikal eingebracht und kann bei Nachrüstung oder besonderen Bedingungen eingesetzt werden.
Sind Bodenplatte und Fundament hergestellt, lassen sich bestimmte Maßnahmen nur mit erheblichem Aufwand korrigieren.
Alle Schritte greifen ineinander – von den ersten Unterlagen bis zur prüfbaren Übergabe.
Verfügbare Pläne und Informationen übermitteln.
Gebäude, Bauweise und technische Anforderungen prüfen.
Art, Verlauf und Anschlusspunkte festlegen.
Erdungsanlage fachgerecht errichten.
Eigenschaften und Verbindungen überprüfen.
Ausführung nachvollziehbar dokumentieren.
Seit über 35 Jahren verbinden wir Fachplanung, Montage, Prüfung und Dokumentation an den sicherheitsrelevanten Schnittstellen eines Gebäudes.
Die wichtigsten Antworten zu Planung, Ausführung und Prüfung.
Idealerweise bereits während der Gebäudeplanung und unbedingt vor den entsprechenden Rohbauarbeiten.
Der Fundamenterder wird in die Fundamentkonstruktion integriert. Ein Ringerder liegt im Erdreich um das Gebäude.
Je nach Gebäude können etwa Tiefenerder oder weitere Erdungsmaßnahmen eingesetzt werden. Zuvor muss der Bestand geprüft werden.
Ja. Die nachvollziehbare Dokumentation gehört zu unserem Leistungsumfang.
Ja. Erdung, Potentialausgleich und Blitzschutz werden als zusammenhängendes System betrachtet.
Die technische Ausführung einer Erdungsanlage richtet sich nach dem Gebäude, der Konstruktion und den angeschlossenen Systemen. Deshalb beginnt eine belastbare Lösung mit der Prüfung der Planungsgrundlagen – nicht erst auf der Baustelle.
Im Neubau werden Verlauf, Werkstoff, Anschlussfahnen und Erdungspunkte frühzeitig mit Fundament, Bodenplatte und Abdichtung abgestimmt. So bleiben die notwendigen Anschlüsse für Hauptpotentialausgleich, Blitzschutz, Energieanlagen und technische Gebäudeausrüstung erreichbar. Besonders bei wasserundurchlässigem Beton, Perimeterdämmung oder elektrisch schlecht leitenden Bodenschichten muss das Erdungskonzept zur tatsächlichen Bauweise passen.
Bei Bestandsgebäuden steht zunächst die vorhandene Anlage im Mittelpunkt. Sichtbare Anschlüsse, frühere Dokumentationen und Messwerte helfen bei der Bewertung. Wenn eine bestehende Erdung ergänzt werden muss, können – abhängig von Platz, Bodenverhältnissen und technischer Aufgabe – Ring- oder Tiefenerder eingesetzt werden. Die konkrete Lösung wird objektbezogen festgelegt.
Der Potentialausgleich verbindet leitfähige Systeme auf ein gemeinsames elektrisches Potential. Dafür müssen die erforderlichen Anschlussstellen dort vorgesehen werden, wo später Blitzschutz, Elektroinstallation, metallene Gebäudeteile oder weitere technische Anlagen angebunden werden. Eine klare Kennzeichnung und Dokumentation erleichtert spätere Prüfungen und Erweiterungen.
Messungen und Fotodokumentation machen die ausgeführte Anlage auch nach dem Betonieren oder Verfüllen nachvollziehbar. Festgehalten werden unter anderem Leitungsverläufe, Verbindungspunkte, Anschlussfahnen und relevante Messwerte. Das schafft eine belastbare Grundlage für Abnahme, Betrieb und spätere Umbauten.
Senden Sie uns Ihre Planunterlagen oder beschreiben Sie kurz Ihr Bauvorhaben.